Das Verbot von Heilsversprechen

In Deutschland ist eine Produktwerbung in Verbindung mit einem Heilsversprechen völlig zu Recht unter Strafe gestellt. Das Internet wimmelt nur so von Scharlatanen und Quacksalbern. Hiervon distanzieren wir uns ausdrücklich und in aller Form! 
Wir müssen auch gar nicht auf diese Zusammenhänge hinweisen, denn glücklicherweise findet man nach einigem Suchen hinreichend seriöse Darstellungen glaubwürdiger und überprüfbarer Laboruntersuchungen und Forschungsberichte. Auf dieser Seite weisen wir auf die wichtigsten komplementärmedizinischen Erkenntnisse hin und verweisen über Quellenangaben und aktive Links zu weiteren Informationen.

Anti-Krebs-Wirkung


Articles from Chinese Medicine are provided here courtesy of BioMed Central
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Expanding beyond biomedicine into the physical sciences, mathematics and engineering disciplines, BMC now offers a wider portfolio of subject fields on a single open access platform. At BMC, research is always in progress. We are committed to continual innovation to better support the needs of our communities, ensuring the integrity of the research we publish, and championing the benefits of open research. BMC is part of Springer Nature.



Studien und Fakten


Aus China gibt es weitere Studien. Hier zwei Quellenangaben: Fang ZL, Xie MH, Deng J, Yang ZY, Journal of Tionjin Institute of Physical Education, 1997, 12 (4):11-13. Eine Studie an 300 Sportlern. Thema Leistungsfähigkeit und nervliche Belastbarkeit.

Ergebnis: Jiaogulan reduziert die Milchsäurekonzentration, verbessert die anaerobe Leistung und das Verhältnis von Testosteron zu Cortisol im Blut.

Cholesterin-Studie, etwas ausführlicher:Hu XG, Journal of Modern Chinese and Western Medicine, 2002, 11(4):316180 mg verteilt auf 3 Tagesportionen. Dauer 40 Tage.112 Patienten zwischen 44 und 76 Jahren

Ergebnis: Gesamtcholesterin um 18,2 % gesenkt, Triglyceride um 31,6 %, LDL um 25,39 %, HDL stieg um 4,89 %. Effektivität bei Patienten mit Hyperlipidemie: Gesamtcholesterin 81,52 %, Triglyceride 83,53 %, LDL 73,08 %, HDL 47,83 %.


Saponine

Zunächst isolierten japanische Wissenschaftler zahlreiche Triterpen­saponine vom Dammaran-Typ [1], die z. T. mit denen im Ginseng (Ginsenoside) identisch sind, zum weitaus grösseren Teil aber ausschliesslich in G. pentaphyllum vorkommen; daher erhielten sie in ihrer Gesamtheit den Namen Gypenoside (nach den Anfangssilben des Gattungs- und des Artnamens). Die einzelnen Verbindungen wurden wegen ihrer Vielzahl – bis heute sind nahezu 100 unterschiedliche Komponenten bekannt – mit Nummern belegt. Der Gesamtsaponingehalt in den Blättern soll etwa 7% betragen. Weiterhin konnten neben weit verbreiteten Flavonoiden (Rutin, Quercetin) auch sehr ungewöhnliche Flavonoide (Ombuosid, Yixingensin) nachgewiesen werden, wobei der Gesamtgehalt an Flavonoiden mit etwa 5% angegeben wird. Neben essenziellen Aminosäuren, Vitaminen und Spurenelementen (Zn, Mg, Fe), denen ebenfalls eine Beteiligung an den beobachteten pharmakologischen Wirkungen zugeschrieben wird, konnte jetzt auch ein Polysaccharid mit immunstimulierender Wirkung identifiziert werden.

 

Quelle: Yang X, et al. Isolation and characterization of immunostimulatory polysaccharide from an herb tea, Gynostemma pentaphyllum Makino. J Agric Food Chem 2008;56(16):6905–6509.

Antioxidantien

Ein Antioxidans oder Antioxidationsmittel (Mehrzahl Antioxidantien, auch Antioxidanzien) ist eine chemische Verbindung, die eine Oxidation anderer Substanzen verlangsamt oder gänzlich verhindert.

Antioxidantien haben eine große physiologische Bedeutung durch ihre Wirkung als Radikalfänger. Sie inaktivieren im Organismus reaktive Sauerstoffspezies (ROS), deren übermäßiges Vorkommen zu oxidativem Stress führt, der in Zusammenhang mit dem Alterungsprozess und der Entstehung einer Reihe von Krankheiten gebracht wird. Geringe, d. h. physiologische Mengen an ROS dagegen sind als Signalmoleküle, die die Stressabwehrkapazität, Gesundheit und Lebenserwartung von Modellorganismen und des Menschen steigern, durchaus erforderlich.


Adaptogene

Eine immer wiederkehrende Bezeichnung für die wesentliche Wirkung des Jiaogulan-Tees ist die eines Adaptogens. Die Alternativmedizin versteht unter einem Adaptogen, dass es gegenüber Erkrankungen, die durch Stress verursacht werden, vorbeugt: Das Immunsystem soll dem Stress angepasst, also adaptiert werden. Ähnlich wird die Wirkung von Ginseng, Taigawurzel und Rosenwurz bewertet. Auch wenn festgestellt werden muss, dass sehr unterschiedliche Extrakte und isolierte Reinsubstanzen von Jiaogulan getestet wurden, so überrascht doch die Vielfalt der teils in Tierversuchen, teils in vitro beobachteten Wirkungen: Um die beobachtete hypoglykämische Wirkung von Jiaogulan zu verifizieren, erhielten diabetische Mäuse entweder einen auf Gypenoside standardisierten Ethanolextrakt der Blätter oder Rosiglitazon. Dabei wurde mit hoch dosiertem Extrakt eine vergleichbare Wirkung wie mit Glitazon erzielt.

Quelle: Yeo J, et al. Potential hypoglycemic effect of an ethanol extract of Gynostemma pentaphyllum in C57BL/KsJ-db/db mice. J Med Food 2008;11: 709–716.

Die Autoren folgern, dass der Extrakt die Blutzuckerwerte durch Beeinflussung der Glucosidasen senkt. Ein Extrakt von G. pentaphyllum aktiviert T- und B-Lymphozyten, was auf eine immunstimulierende Wirkung hinweist.

Quelle: Huang W C, et al. Extract of Gynostemma pentaphyllum enhanced the production of antibodies and cytokines in mice. Yakugaku Zasshi 2007;27:889–896.

Gypenosid XLIX hemmt die durch Zytokine initiierte Synthese des Adhäsionsmoleküls VCAM-1 in menschlichen Endothelzellen [5] (VCAM-1 ist u. a. an chronischen Entzündungen, Krebs und Arteriosklerose beteiligt). Bei menschlichen Krebszellen induzierten Gypenoside eine Apoptose über Mitochondrien abhängige Stoffwechselwege und die Aktivierung des Enzyms Caspase 3.

Quelle: Chen J C, et al. Gypenosides induced apoptosis in human colon cancer cells through the mitochondria-dependent pathways and activation of caspase-3. Anticancer Res 2006; 26(6B):4313–4326.

Im Tierversuch zeigten Gypenoside eine neuroprotektive Wirkung.

Quelle: Shang L, et al. Gypenosides protect primary cultures of rat cortical cells against oxidative neurotoxicity. Brain Res 2006;1102(1):163–174.

Diabetes bis Krebs

Forschungsergebnisse von Diabetes bis Krebs

Valentina Razmovski-Naumovski, Tom Hsun-Wei Huang, Van Hoan Tran, George Qian Li, Colin C. Duke, Basil D. Roufogalis: Chemistry and Pharmacology of Gynostemma pentaphyllum. In: Phytochemistry Reviews. 4, 2005, S. 197–219, doi:10.1007/s11101-005-3754-4

Guo WY & Wang WX (1993) Cultivation and utilisation of Gynostemma pentaphyllum. Publishing House of Electronics, Science and Technology University, pp. 1–261.

C. Huang, Z. Wu, Y. Yao, X. Xu: Photosynthetic characteristics of Gynostemma pentaphyllum under shade. In: Ying yong sheng tai xue bao = The journal of applied ecology / Zhongguo sheng tai xue xue hui, Zhongguo ke xue yuan Shenyang ying yong sheng tai yan jiu suo zhu ban. Band 15, Nummer 11, November 2004, S. 2099–2103, ISSN 1001-9332. PMID 15707321

Cheng JG et al.: Investigation of the plant jiaogulan and its analogous herb, Wulianmei. In: Zhong Cao Yao. 21, Nr. 9, 1990, S. 424.

Zhang Z, Xie SJ, Huang SP & Zhang Q (1993) Analysis of medicinal and nutritional components in Gynostemma pentaphyllum. Shanxi Daxue Xuebao Ziran Kexueban 16(3) 307–310.

Xin Liu, Wencai Ye, Ziyao Mo, Biao Yu, Shouxun Zhao, Houming Wu, Chuntao Che, Renwang Jiang, Thomas C. W. Mak, W. L. Wendy Hsiao: Five New Ocotillone-Type Saponins from Gynostemma pentaphyllum. In: Journal of Natural Products. 67, 2004, S. 1147–1151, doi:10.1021/np034018+

Ding S & Zhu Z (1992) Resources of genus Gynostemma and determination of their total saponins contents. Zhongcaoyao 23(12): 627–629.

Zhou, Jiaju, Xie, Guirong, Yan, Xinjian: Encyclopedia of Traditional Chinese Medicines - Molecular Structures, Pharmacological Activities, Natural Sources and Applications, Springer 2011 ISBN 978-3-642-17733-0

Natthakarn Chiranthanut, Supanimit Teekachunhatean, Ampai Panthong, Parirat Khonsung, Duangta Kanjanapothi, Nirush Lertprasertsuk: Toxicity evaluation of standardized extract of Gynostemma pentaphyllum Makino. In: Journal of Ethnopharmacology. 149, 2013, S. 228–234, doi:10.1016/j.jep.2013.06.027 Quelle: Wikipedia


"Novel Food". Das Verbot von Heilpflanzen in der EU

Stand 2020 Quelle: Heilpraxis.de Auszug mit freundlicher Erlaubnis von Fabian Peters

Patentkrieg um den Jungbrunnen

Geprüft von Barbara Schindewolf-Lensch, Fachärztin für Innere Medizin

Verfasst von Miriam Adam

Der Krieg zwischen Pharma- und Lebensmittelindustrie um die Nutzungsrechte an „neuen“ Heilpflanzen tobt schon seit Langem. Seinen Höhepunkt fand er jedoch in der Novel-Food-Verordnung (NFV) aus dem Jahre 1997. Die Verordnung besagt, dass „neuartige“ Lebensmittel, die vor 1997 noch nicht auf dem Markt waren, vor ihrer Zulassung einer sorgfältigen Prüfung unterzogen werden müssen.

Geschuldet ist die NFV eigentlich dem Aufkommen von genmanipulierten Lebensmitteln. Allerdings nutzen Pharmakonzerne die Gesetzeslücken der Verordnung nur allzu gerne, um sich fernab der Genmanipulation limitierte Vertriebsrechte an Heilkräutern und deren Erzeugnissen zu sichern. Das vorübergehende Verkaufsverbot von Heilkräutern als Lebensmittel hat enorme und für Heilkräutervertriebe teils sehr einschneidende Auswirkungen. Am Patentstreit um das Kraut der Unsterblichkeit wird das besonders deutlich:

  • Produkte aus Jiaogulan dürfen laut NFV bis zur vollständigen Prüfung nicht als Teekräuter oder innerlich anwendbare Vitalpräparate mit heilsamer Wirkung vertrieben werden.
  • Eine derartige Prüfung ist für die meist mittelständischen Kräutervertriebe, wie auch für zahlreiche Lebensmittelhersteller viel zu kostspielig und kann mitunter Jahre in Anspruch nehmen.
  • So sind Kräuter- und Lebensmittelhändler bis zum Entscheid dazu gezwungen, das legendäre Unsterblichkeitskraut unter der banalen Auszeichnung als Duftpflanze zu verkaufen.
  • Auch wird ihnen durch die Novel-Food-Verordnung das Recht verwehrt, konkrete Angaben zur Heilwirkung und Dosierung von Jiaogulan zu machen, da derartige Hinweise nur für geprüfte Lebensmittel und pharmazeutische Wirkstoffe zugelassen sind.
  • Die Einschränkungen führen zwangsläufig dazu, dass die bei Kräuterhändlern durchaus vorhandenen Informationen über Jiaogulan künstlich zurückgehalten werden.
  • Nach Auffassung zahlreicher Kräuter- und Ernährungsexperten dient diese Strategie einzig dem Zweck, das Interesse des Endverbrauchers zu verzögern, bis Pharmakonzerne durch Finanzierung teurer Privatstudien ihr Patentrecht erstreiten konnten.

Es geht beim Verbot von Jiaogulan also nicht um Zweifel an dessen tatsächlichem Gesundheitswert, sondern darum, welche Branche sich an der Heilwirkung des Unsterblichkeitskrauts eine goldene Nase verdienen darf.

Es stellt sich natürlich die Frage, um welche Heilwirkung da eigentlich gestritten wird? Zweifelsohne um eine ziemlich beeindruckende, wenn nicht sogar einzigartige. Denn unter allen Kräutern der Traditionellen Chinesischen Medizin ist Jiaogulan jenes, dessen Heilwirkung auf die körperliche Gesundheit sogar die von Ginseng um ein vielfaches übersteigen soll.


Stand 2015 Spirit of Health-Magazin : Jiaogulan wurde 2012 von deutschen Behörden als Novel Food eingestuft und darf seitdem nicht mehr als Tee verkauft werden. Mit dem Resultat, dass Sie nun ein Jiaogulan Potpourri kaufen dürfen, auf dem groß draufsteht: Kein Lebensmittel. Dass dies viele ernsthaft erkrankte Menschen, denen Jiaogulan helfen könnte, abschreckt, ist wohl klar. Wer will denn schon Duftblätter kaufen und sich daraus einen Tee machen? Das ist unseriös, das können nur Betrüger sein. Dabei ist Jiaogulan wirklich ein Heilmittel par exelence! Die ersten Nennungen des Jiaogulan finden sich in der Zeit der Ming–Dynastie (1368 – 1644), dies durch Zhu Xiao, welcher das Kraut „Jiaogulan“ zunächst nur als Nahrungsmittel bezeichnete. Doch schon 170 Jahre später wird Xiancao von Li Shi – Zhen als sehr spezielles Kraut genannt.

Wirkstoffnachweise


Weltweit geben Pharmaunternehmen Milliarden aus, um eine Wunderwaffe gegen Krebs zu finden. Das Pflanzenforschungsprojekt GABI-PROTECT sucht nach Wirkstoffen, die Tumorerkrankungen den tödlichen Ausgang nehmen könnten.

70 Prozent aller Wirkstoffe, mit denen in der Medizin Krebserkrankungen bekämpft werden, entstammen Pflanzen oder gehen auf pflanzliche Moleküle zurück. Die meisten haben das gemeinsame Ziel, Krebszellen zu zerstören. Doch trotz der Vielfalt der Präparate ist man in der Krebsforschung mit dem Erreichten nicht zufrieden. In Deutschland erkranken jährlich 450.000 Menschen neu an Krebs, längst nicht allen kann die Medizin helfen. Aus der Pflanzenforschung kommt nun Unterstützung für einen weniger häufig verfolgten Ansatz der Tumortherapie: Das Projekt GABI-PROTECT sucht nach Pflanzenwirkstoffen, die den Krebs anderweitig angreifen, ihn beispielsweise hindern, Metastasen zu bilden. So würde er in eine chronische, aber nicht tödliche Krankheit verwandelt werden.

Vieles ist heute über Krebs bekannt, beispielsweise dass der Mensch über eine ganze Reihe Gene verfügt, die ihm im Kampf gegen die Krankheit sehr nützlich sein könnten – wenn sie denn aktiv wären. Doch oft erhalten diese Gene nie das Signal, dass sie gebraucht werden. Hier setzt GABI-PROTECT an.

Weiterlesen Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

  • Wissenschaftler des Biomedical Research Instituts in Los Angeles sehen in dieser Heilpflanze einen völlig neuen Ansatz in der Krebstherapie! Bei ihrer Untersuchung haben Sie festgestellt, dass ein bedeutender Inhaltsstoff dieser Pflanze – ein sekundärer Pflanzenstoff namens Epigallocatechingallat – ein für die Tumorzellen wichtiges Enzym unterdrückt... wodurch die Krebszelle regelrecht verhungert! Quelle: Daniela Birkelbach Herausgeberin
  • Für viele Forscher ist EGCG (Epigallocatechingallat) geradezu ein Zauberstoff, auf dem viele positive Wirkungen dieser Art beruhen. Auch Werner Hunstein, einst überzeugter Schulmediziner und Gegner alternativer Medizin sowie Facharzt für Blutkrankheiten, ließ sich von der Wirkung von EGCG überzeugen. Quelle: SPIEGEL online
  • So haben Forscher vor ein paar Jahren etwa Hinweise darauf entdeckt, dass EGCG entzündungshemmend wirkt und ein fehlgeleitetes Immunsystem drosseln könnte. Außerdem schützt es Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen des Immunsystems und vor hochaggressiven Sauerstoffverbindungen. Auch im Hinblick auf Krebs könnte Grüntee-Extrakt positiv sein: EGCG scheint Schäden an der Erbsubstanz zu verhindern und die Bildung von Blutgefäßen zu hemmen. Dieser als Angiogenese bezeichnete Vorgang ist für das Tumorwachstum wichtig. Quelle: SPIEGEL online
  • [...] Die Jiaogulan-Forscher an der japanischen Ehime-Universität, den Medizinischen Hochschulen in Guiyang und Hengyang, der Universität für Traditionelle Chinesische Medizin von Shanghai und der Loma-Linda-Universität in Kalifornien bescheinigen der Regenwaldpflanze: Jiaogulan verbessert die Nährstoff-Versorgung aller inneren Organe und die Herzleistung und damit allgemein die Blutzirkulation. Es beeinflusst das Hormonsystem positiv und reguliert das zentrale Nervensystem. Insbesondere bei Stresssituationen kann die Pflanze Entgleisungen des Organismus und sexuelle Störungen wieder harmonisieren.

Zudem schützt sie die Leber und reguliert Cholesterin und Fettstoffwechsel. Besonders wichtig ist ihre antioxidative Wirkung, mit der sie die Zellen vor vorzeitiger Alterung schützt. Dabei regt Jiaogulan die Ausschüttung der Superoxid-Dismutase (SOD) an, einer sehr starken körpereigenen Antioxidantie, deren Produktion abnimmt, je älter man wird. Mehrere Studien, die im renommierten „Journal of Traditional Chinese Medicine" veröffentlicht wurden, belegen: Jiaogulan beugt so unter anderem Schlaganfällen, Herzinfarkt, Arteriosklerose und vielen anderen Krankheiten vor und kann die Zahl Krebs auslösender Stoffe im Körper reduzieren. [...]

Quelle:Website "Kräuterweisheiten"


Zulassungsregeln


2010 wurde eine Petition an den deutschen Bundestag gerichtet, die sich gegen ein angeblich drohendes Verbot von Heilpflanzen in der EU ausspricht. Nach Aussage des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker handelt es sich um ein Missverständnis, da die entsprechende Richtlinie THMPD (Traditional Herbal Medical Product Directive), die europaweit ratifiziert werden soll, bereits seit Jahren in Deutschland umgesetzt wird und kein Verbot beinhaltet, sondern Zulassungsregeln für Naturheilmittel. Die Richtlinie ermöglicht ein einfaches Registrierungsverfahren. Sie gilt weder für alternative Therapien, noch verbietet sie irgendwelche Stoffe, Heiler, Bücher oder Pflanzen als solche.

Heilpflanzen können weiter vertrieben werden, in reiner Form oder in Nahrungsergänzungsmitteln. Sie können auch für medizinische Zwecke eingesetzt werden, da für sie keine klinischen Daten zur Sicherheit und Effektivität benötigt werden. Im April 2011 wurde das angebliche Verbot im Internet erneut stark verbreitet. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller wies in einer Pressemeldung darauf hin, dass es sich um eine Falschmeldung handelt. Im August 2013 wurde das angebliche Verbot von Heilpflanzen erneut thematisiert. Quelle: Wikipedia

Da mit der gezielten Verbreitung dieser Gerüchte zumeist eine Aufforderung an Zwischenhändler verbunden war, eine präventive Lagerhaltung in größtmöglichem Umfang zu veranlassen, wurde 2011 vermutet, dass Importeure und Großhändler hinter den Falschmeldungen standen.

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